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Supervision

Auf dieser Seite stelle ich mein Supervisionsangebot vor.

Supervision ist eine professionelle Beratungsform. Ganz allgemein dient sie der Verbesserung der fachlichen, sozialen und personalen Kompetenz, indem sie einen Raum zur Reflexion des beruflichen Handelns schafft.

Der berufliche Alltag mit den zunehmenden Herausforderungen erlaubt es nur selten die vielfältigen Fragen und Ereignisse des Arbeitsprozesses zu durchschauen. Der allgemeine Strukturwandel in der Arbeitswelt kann zu Verunsicherung der Mitarbeiter führen, ebenso wie ein Wandel der Organisationsabläufe innerhalb eines Unternehmens oder einer sozialen Einrichtung oder einer Praxis, um nur einige Quellen möglicher Störungen der Kooperation und Kommunikation zu nennen. Supervision bietet einen Perspektivwechsel an. Aus der Distanz und in einem sicheren Rahmen können schwierige Fragen, unterschwellige Konflikte oder Anlässe von Unzufriedenheit und Arbeitsfrust vorbehaltloser geklärt werden. 

Einzelsupervision
Eine Einzelsupervision ist sinnvoll, wenn mit Unterstützung einer externen Fachperson das eigene berufliche Handeln individuell reflektiert und die persönliche Handlungsfreiheit im beruflichen Umfeld erweitert werden soll oder wenn eine persönliche Entscheidungshilfe für die weitere Berufsplanung gewünscht wird. 

Team- oder Gruppensupervision
Die Team- oder Gruppensupervision ist sinnvoll, wenn die Teamarbeit stagniert oder  wenn die Zusammenarbeit innerhalb eines Teams durch immer wieder auftretende Konflikte belastet wird. Ziele der Team- oder Gruppensupervision sind: Überwinden von Spannungen, Fördern der Kommunikation, Klären individueller Freiräume, Erarbeiten von verbindlichen Abläufen, gemeinsame Überprüfung der klienten- oder kundenbezogenen Arbeit.

 

Supervision für Yogalehrende

Da ich selbst Supervisor und Yogalehrer bin, liegt es mir besonders am Herzen mein Wissen und meine Erfahrungen einzubringen.

Yogalehrerinnen und Yogalehrer sind in besonderer Weise gefordert, außer ihrer fachlichen, ihre innere Kompetenz zur Geltung zu bringen. Denn der Erfolg ihrer Arbeit wird nicht allein von den angewendeten Methoden bestimmt. Ausschlaggebender ist erfahrungsgemäß das Geschehen im persönlichen Kontakt zwischen Lehrenden und Lernenden. Somit reicht selbst erstklassiges Fachwissen allein nicht aus. Die Persönlichkeit der Fachkraft, ihre Eigenart, ihre Grundhaltung, ihr Welt- und Menschenbild, ihr Glaube, ihre Biographie - kurz ihr Sein als Ganzes, sind die essentiellen Angelpunkte für die Qualität der Beziehung und damit auch für die Wirkung ihres beruflichen Handelns. 

Die Bereitschaft zur ständigen Selbstreflexion ist für Yogalehrerinnen und Yogalehrer demzufolge unverzichtbar, denn die Art, wie sie/er andere Menschen anleitet, unterrichtet, behandelt und berät, ist auf das Engste mit dem eigenen Lebensweg verbunden.

Die Supervision für Yogalehrer/innen ist personal, interpersonal und transpersonal ausgerichtet. Ausgehend von der persönlichen Biographie und den individuellen Wesenszügen der/des Lehrers/in arbeitet sie den „roten Faden“ heraus, der als sinnvolle Fügung der Ereignisse betrachtet, Aufschluss über manch „zufällige“ (karmische) Zusammenhänge bringen kann. Nicht minder wichtig ist die Klärung der Kommunikation mit den Schülern. Deren „Eigenart“ interagiert auf manchmal sehr undurchsichtige Art mit dem So-Sein des Lehrers /der Lehrerin. Ich halte es für überaus wichtig, dass sich Yogalehrende ihrer unbewussten Regungen durch Supervision bewusst werden.

Ein guter Yogalehrer muss vor allem eins können: die menschliche Psyche verstehen.

B.K.S. Iyengar